SchrittHeuteVerbesserung
01
Zuweisung
Der Arzt legt das Therapieziel fest. Das Personal vereinbart einen Termin für das Planungs-CT (Simulation).
→VerbesserungDer Auftrag übermittelt die Patientendaten und die angeforderte Untersuchung an die Arbeitsliste des Simulators. So entfällt die doppelte Dateneingabe.
02
Simulation
Das Personal führt das Planungs-CT durch und leitet die Bilder zur Konturierung und Bestrahlungsplanung weiter.
→VerbesserungDie Bilder gelangen automatisch und ohne manuellen Export zur Konturierung und Bestrahlungsplanung.
03
Konturierung
Der Arzt konturiert Risikoorgane und Zielvolumina Schicht für Schicht. Das dauert pro Patient mehrere Stunden und verzögert den Planungstermin.
→VerbesserungEin geprüftes Werkzeug zur Autokonturierung erstellt die Konturen. Der Arzt kontrolliert und korrigiert sie.
04
Bestrahlungsplanung
Der Medizinphysiker erstellt den Bestrahlungsplan. Auswerteskripte prüfen Dosis und Strukturen. Unterschiedliche Strukturnamen in den Plänen führen dazu, dass die Skripte scheitern.
→VerbesserungDie Strukturnamen folgen einer einheitlichen Vorlage. So können die Auswerteskripte jeden Plan lesen.
05
Freigabe und Terminplanung
Der Plan wird freigegeben. Das Onkologie-Informationssystem plant die Bestrahlungsfraktionen. Zwischen den Systemen werden Daten manuell exportiert und importiert.
→VerbesserungDie Terminplanung verteilt die Fraktionen auf beam-matched Geräte und das Personal und belegt so freie Termine an den Linearbeschleunigern. An der Bedienkonsole stehen alle benötigten Daten bereit.
06
Bestrahlung
Das Gerät gibt die einzelnen Bestrahlungsfraktionen ab. Das Personal überträgt die QA-Ergebnisse von Hand in Tabellen.
→VerbesserungDie QA-Ergebnisse werden in einer Datenbank gespeichert. Dort lassen sich Trends für jedes Gerät verfolgen und Berichte für den Medizinphysiker erstellen.
07
Nachsorge und Forschung
Behandlungsergebnisse und Pläne werden ausgewertet. Die Forschung fordert Daten an, die zuvor pseudonymisiert werden müssen.
→VerbesserungBilder, Strukturen und Dosisdaten werden pseudonymisiert, bevor sie die Abteilung verlassen. Danach stehen sie der Forschung zur Verfügung.