SchrittHeuteVerbesserung
01
Zweckbestimmung
Bereits die Angaben im App-Store und die Funktionsliste können dazu führen, dass ein Produkt als Medizinprodukt gilt.
→VerbesserungWir dokumentieren für jede Funktion, ob sie Wellnesszwecken oder medizinischen Zwecken dient. So wissen Sie, welche Produktaussagen eine medizinische Dokumentation erfordern.
02
Design
App, Firmware und Cloud entstanden als gemeinsamer Prototyp, ohne dokumentierte Anforderungen und ohne festgelegte Architektur.
→VerbesserungWir dokumentieren Anforderungen und Architektur für den medizinischen Teil. So beginnt die Dokumentation bereits beim Entwurf.
03
Implementierung
Nur eine Person kennt sich mit der Firmware aus.
→VerbesserungWir dokumentieren die Firmware nach demselben Lebenszyklus wie die App. So können mehrere Personen Änderungen daran vornehmen.
04
Verifizierung
Das Team erstellt Tests erst kurz vor der CE-Kennzeichnung oder der FDA-Einreichung.
→VerbesserungWir testen Firmware, App und Cloud gemeinsam. Dazu gehören Verbindungsabbrüche, ein leerer Akku und Betriebssystem-Updates des Smartphones.
05
Freigabe
App, Firmware und Backend haben jeweils eigene Releases. Deshalb stimmt die dokumentierte Version nicht mit der tatsächlich eingesetzten überein.
→VerbesserungEin gemeinsames Release-Protokoll erfasst App, Firmware und Backend. Es enthält eine Kompatibilitätsmatrix und eine Übersicht der tatsächlich eingesetzten Versionen.
06
Feldsupport
Beschwerden, Verbindungsfehler und Smartphone-Updates erreichen das Team einzeln. Ein gemeinsames Protokoll fehlt.
→VerbesserungBeschwerden fließen in Ihre Beschwerdebearbeitung ein. Zugehörige Softwarefehler bearbeiten wir in einem gemeinsamen Problemlösungsprozess nach IEC 62304. So bewerten und beantworten wir jeden Fall.
07
Änderung
Eine neue Funktion, etwa eine Benachrichtigung zum Herzrhythmus, kann aus einem Wellnessprodukt ein Medizinprodukt machen, ohne dass es jemand bemerkt.
→VerbesserungWir prüfen vor der Entwicklung, wie sich eine neue Funktion auf den regulatorischen Status auswirkt.