Branchen · Radiologische Zentren

Weniger manuelle Schritte in radiologischen Zentren von der Terminbuchung bis zum signierten Befund.

Wir binden die Systeme an, die Ihr MR-, CT- oder PET-CT-Zentrum bereits nutzt, und entwickeln die Software, die noch fehlt. Patienten erhalten ihre Vorbereitungshinweise bei der Terminbuchung. Die Scannerkonsole übernimmt Patientendaten und Untersuchung aus dem Auftrag. Signierte Befunde erreichen den Zuweiser elektronisch. Wir testen KI-Triage-Tools anhand Ihrer eigenen Untersuchungen, bevor Sie sie kaufen.

Systeme
Terminbuchung · RIS · PACS · Modalitäten
Normen
DICOM · HL7 v2 · FHIR
Erster Schritt
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Der Weg des Patienten

Der Weg einer Untersuchung heute, vom Auftrag bis zum Befund.

01

Auftrag und Terminbuchung

Die Überweisung geht ein, und das Personal wählt den Termin passend zur Modalität und Untersuchung.

VerbesserungTermin und Vorbereitungshinweise richten sich nach der angeforderten Untersuchung. So kommen Patienten vorbereitet an.

02

Vorbereitung und Sicherheit

Das Personal klärt vor dem Termin telefonisch die Nüchternheit, den MR-Sicherheitsfragebogen und die Kontrastmittelanamnese.

VerbesserungPatienten beantworten die Fragen zur Sicherheit und zu Kontrastmitteln zu Hause. Eine MTR prüft die Antworten vorab.

03

Bildaufnahme

Die MTR meldet den Patienten an der Scannerkonsole an und gibt die Patientendaten ein.

VerbesserungDie Konsole übernimmt Patientendaten und Untersuchung aus dem Auftrag. So muss niemand die Patientendaten am Scanner eingeben.

04

Archiv

Die Bilder werden im PACS gespeichert und an die Befundungsstation übertragen.

VerbesserungDie Bilder gelangen ohne manuelle Schritte ins Archiv, an die Befundungsstation und zu den KI-Tools.

05

Befundung

Der Radiologe bearbeitet die Arbeitsliste und diktiert den Befund.

VerbesserungDringende Untersuchungen stehen ganz oben auf der Arbeitsliste. So müssen sie nicht mehr hinter Routinekontrollen warten.

06

Befund und Versand

Der signierte Befund geht an den Zuweiser und den Patienten.

VerbesserungDer Befund erreicht den Zuweiser elektronisch. Solange der Befund aussteht, kann der Zuweiser den Bearbeitungsstand einsehen.

Das Ziel

Mehr Untersuchungen pro Scannertag und Befunde, die rechtzeitig ankommen.

Für das Zentrum

  • Weniger Scannertermine fallen aus, weil Patienten unvorbereitet kommen
  • Befundlaufzeit anhand der Zeitstempel ermitteln, die RIS und PACS bereits enthalten
  • Ein neues PACS, RIS oder KI-Tool über spezifizierte und getestete Schnittstellen anbinden

Für MTR und Radiologen

  • Patientendaten und Untersuchung aus dem Auftrag an die Konsole übernehmen
  • Dringende Untersuchungen stehen ganz oben auf der Arbeitsliste
  • Sicherheitsfragebogen prüfen, bevor der Patient ankommt

Für Patienten

  • Vorbereitungshinweise bei der Terminbuchung und erneut am Vortag versenden
  • Fragen zur MR-Sicherheit zu Hause beantworten
  • Der Befund erreicht den Arzt, der die Untersuchung angefordert hat
Probleme und Lösungswege

Was wir hören und was wir dagegen tun

PET-CT-Patienten kommen unvorbereitet, obwohl der Tracer bereits bestellt ist.

Wir legen für jede Untersuchung fest, wie sich Patienten vorbereiten müssen, etwa durch Nüchternheit bei PET-CT oder einen aktuellen Kreatininwert bei Kontrastmitteluntersuchungen. Die Patienten erhalten die Hinweise mit der Terminbestätigung und erneut am Vortag.

Digitalisierung und Workflow-Automatisierung
Eine MTR muss dem Kreatininwert und den Antworten auf die Fragen zur MR-Sicherheit telefonisch hinterherlaufen.

Der Patient beantwortet zu Hause die Fragen zu Implantaten, zur MR-Sicherheit und zur Kontrastmittelanamnese. Eine MTR prüft die Antworten, bevor der Patient ankommt. Wenn Kontrastmittel vorgesehen ist, wird der Kreatininwert beigefügt.

Digitalisierung und Workflow-Automatisierung
Das Personal gibt die Patientendaten an der Scannerkonsole ein. Ein Tippfehler kann dazu führen, dass sich eine Untersuchung nicht zuordnen lässt.

Wir füllen die Modality Worklist (die Liste der geplanten Untersuchungen, die an das Bildgebungsgerät gesendet wird) aus der Terminbuchung, sodass die Konsole Patient und Untersuchung aus dem Auftrag übernimmt. Wir testen, was geschieht, wenn sich der Auftrag ändert oder der Patient nicht erscheint.

Interoperabilität
Zuweiser rufen an, um zu fragen, ob der Befund bereits vorliegt.

Signierte Befunde erreichen den Zuweiser als HL7-v2-Nachricht ORU (ein Standard für den Austausch klinischer Nachrichten) oder als FHIR-DiagnosticReport (ein Webstandard für den Austausch von Gesundheitsakten). Ein Portal kann dem Zuweiser außerdem den Status anzeigen, solange der Befund aussteht.

Interoperabilität
Dringende Befunde warten in derselben Warteschlange wie Routinekontrollen.

Zunächst ermitteln wir anhand der Zeitstempel in RIS und PACS die Befundlaufzeit, getrennt nach Modalität, Untersuchungsart und Radiologe. So erkennen wir, ob Wartezeiten bei der Bearbeitung der Arbeitsliste oder beim Versand entstehen. Beide Ursachen erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Die Dringlichkeit in der Arbeitsliste richtet sich nach der Priorität im Auftrag. Ein KI-Tool darf die Reihenfolge nur ändern, wenn es für diesen Einsatz CE-gekennzeichnet ist.

Software für die medizinische Bildgebung
Ein KI-Triage-Tool funktioniert an anderen Scannern, aber vielleicht nicht an unseren.

Wir testen das KI-Tool aus der engeren Wahl anhand ausgewählter früherer Untersuchungen von Ihren eigenen Scannern und mit Ihren eigenen Protokollen. Ihr leitender Radiologe legt vorab fest, welche Ergebnisse korrekt sind. Soweit die Arbeitsabläufe es zulassen, läuft das Werkzeug zunächst im Hintergrund, bevor es die Reihenfolge der Arbeitsliste verändert. Wir verkaufen oder vertreiben keine KI-Produkte.

Auswahl und Integration klinischer KI
Wir befürchten, bei jeder Änderung vom PACS- oder RIS-Anbieter abhängig zu sein.

Wir spezifizieren jede Schnittstelle und nennen Ihnen den Aufwand, bevor Sie unterschreiben. Ihre IT erhält die Schnittstellenspezifikation, die Testprotokolle und schriftliche Anweisungen für den Fall, dass eine Verbindung ausfällt.

Interoperabilität
Systeme

Bildgebungssysteme eines Zentrums und ihre Schnittstellen.

SystemWas es enthältSchnittstelleUnsere Arbeit
Terminbuchung und RISAufträge, Termine, Arbeitsliste, BefundstatusHL7 v2 ORM · SIU · FHIR ServiceRequest · AppointmentDie Überweisung wird zusammen mit dem Auftrag erfasst. Der Termin richtet sich nach Modalität und Untersuchung. Die Patienten erhalten die Vorbereitungshinweise mit der Terminbestätigung.
PatientenportalFragebögen zur Sicherheit und zu KontrastmittelnFHIR Questionnaire · QuestionnaireResponsePatienten beantworten die Fragebögen zu Hause. Wenn Kontrastmittel vorgesehen ist, wird der Kreatininwert beigefügt.
ModalitätenBildaufnahme am ScannerDICOM Modality Worklist · MPPSDie Konsole übernimmt Patientendaten und Untersuchung aus dem Auftrag. So muss niemand die Patientendaten am Scanner eingeben.
PACSBilder und ArchivDICOM C-STORE · Storage Commitment · DICOMwebBilder von der Modalität ins Archiv und zu KI-Tools weiterleiten und das Verhalten bei Fehlern testen.
KI-Tool und ViewerTriage-ErgebnisseDICOM SR · DICOM SEGDie Ergebnisse gelangen als strukturierte Befunde oder Segmentierungen zurück in den Viewer, den der Radiologe verwendet.
Befundversand an ZuweiserSignierte BefundeHL7 v2 ORU · FHIR DiagnosticReportDer signierte Befund geht an den Zuweiser und in die Akte. Solange er aussteht, ist sein Bearbeitungsstand sichtbar.
Nationale PatientenakteBefunde und Bilder mit anderen Versorgern teilenTelematikinfrastruktur und ePA (DE) · ELGA (AT) · EPD (CH) · EESZT (HU)Wir stellen sicher, dass die bestehende Anbindung an die nationale Patientenakte bei einem neuen System erhalten bleibt.
Eignung

Wann wir der richtige Partner sind

Sprechen Sie uns an, wenn

  • Patienten vorbereitet und mit bereits beantworteten Sicherheitsfragen ankommen sollen
  • die Scannerkonsole Patientendaten ohne Abtippen aus dem Auftrag übernehmen soll
  • Zuweiser Befunde schneller erhalten und deswegen nicht mehr anrufen sollen
  • Sie ein KI-Triage-Tool vor dem Kauf anhand Ihrer eigenen Untersuchungen testen möchten
Sprechen Sie mit uns

Sagen Sie uns, was Sie verbessern möchten

Terminbuchung und Vorbereitung, Arbeitsliste, Befundversand oder ein KI-Tool aus der engeren Wahl. Schreiben Sie uns ein paar Zeilen oder buchen Sie ein kostenloses Gespräch mit unserer Geschäftsleitung.

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Wir antworten innerhalb eines Werktags.
FAQ

Häufige Fragen.

01

Lässt sich die Modalitäten-Arbeitsliste mit Daten aus unserem Buchungssystem füllen?

Ja, wenn das Buchungssystem oder das RIS den Auftrag übermitteln kann. Der Auftrag gelangt über HL7 v2 oder die RIS-Schnittstelle in die Arbeitsliste. Die Scannerkonsole übernimmt daraus die Patientendaten und die Untersuchung.

02

Können Zuweiser Befunde elektronisch erhalten und ihren Bearbeitungsstand einsehen?

Ja. Ein signierter Befund kann den Zuweiser als HL7-v2-ORU-Nachricht, als FHIR DiagnosticReport oder über ein Portal erreichen. Das Portal zeigt auch den Bearbeitungsstand der Untersuchung. Für den Austausch von Befunden und Bildern über nationale Patientenakten gibt es unterschiedliche Systeme. In Deutschland sind das die Telematikinfrastruktur und die ePA, in Österreich ELGA, in der Schweiz EPD und in Ungarn EESZT.

03

Wie prüfen Sie ein KI-Triage-Tool anhand unserer Aufnahmen?

Wir testen es anhand ausgewählter früherer Untersuchungen von Ihren eigenen Scannern und mit Ihren eigenen Protokollen. Ihr leitender Radiologe legt mit uns vorab die Akzeptanzkriterien und die korrekten Ergebnisse fest. Wir prüfen, bei welchen Patientengruppen das Werkzeug schlechter abschneidet. Soweit die Arbeitsabläufe es zulassen, läuft das Werkzeug zunächst im Hintergrund, bevor es die Reihenfolge der Arbeitsliste verändert. Nach dem Go-live erfassen wir als Sicherheitssignal, wie häufig Radiologen die Entscheidungen des Werkzeugs übersteuern.

04

Wer trägt nach dem EU AI Act die Verantwortung, wenn wir ein KI-Tool für die Bildgebung einsetzen?

Der Hersteller ist für die Produktpflichten verantwortlich. Ein Bildgebungsprodukt der MDR-Klasse IIa oder höher gilt als Hochrisiko-KI-System. Ihr Zentrum muss die Betreiberpflichten nach Artikel 26 erfüllen. Dazu gehören menschliche Aufsicht, die Aufbewahrung von Protokollen, die Überwachung und die Information des Personals. Wir setzen diese Pflichten mit einem KI-Register, einer Richtlinie und regelmäßiger Überwachung um.

05

Müssen wir unser PACS oder RIS ersetzen?

Nein, sofern die Systeme über dokumentierte Schnittstellen verfügen. Wir binden neue Werkzeuge an Ihre bestehenden Systeme an. Wenn Sie ein PACS oder RIS ersetzen, erstellen wir die Anforderungen und eine Bewertungsmatrix. Wir vergleichen die Produkte herstellerneutral, da Silurus Software keine Produkte weiterverkauft.

06

Wie schützen Sie Patientendaten während eines Projekts?

Patientendaten bleiben in Ihren Systemen, und wir verarbeiten sie dort. Müssen Daten Ihre Systeme verlassen, etwa für einen Testdatensatz, pseudonymisieren wir sie. Die Daten bleiben in der EU. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag regelt die Verarbeitung durch Silurus Software als Auftragsverarbeiter. In den USA arbeiten wir nach HIPAA und auf Grundlage eines Business Associate Agreement.

07

Was kostet ein erstes Projekt, und wie schnell kann es beginnen?

Das erste Gespräch ist kostenlos. Für jeden weiteren Schritt erstellen wir ein eigenes Angebot, in dem Umfang, Ergebnis, Dauer und Preis schriftlich vereinbart werden. Wir antworten innerhalb eines Werktags, und ein Projekt kann zwei bis drei Wochen nach Vertragsunterzeichnung beginnen.